Poesie am Himmel
Blog-Nr. 510*
Es sind die Farben. Das Gelbliche, das langsam golden wird, das Orange, das sich ins Rot verwandelt. Und alles spiegelt sich im Blau, das auch immer wieder ein anderes Blau ist, im Meer, begleitet vom Rauschen der Wellen.
Poesie am Himmel.
Doch es ist mehr als das.
Da vergeht etwas, es verschwindet etwas, es verabschiedet sich etwas von uns. Es sagt Tschüss. Auf die schönste Art, ganz langsam, lieblich, sanft. Und wir wissen: Bald ist es nicht mehr da. Die letzten Töne eines Liedes. Die Nacht kommt. Der Himmel, die Welt wird dunkel.
Doch wir wissen auch: Es ist nicht für immer. Das Vergängliche ist ohne Angst vor dem Verlust. Am nächsten Tag ist alles wieder da, so, wie es war. Die Sonne, das Licht, die Wärme, alles zurück. Und am Abend wiederholt es sich.
Irgendwie ist es wie in der schönsten Liebe: Wir, zwei Verliebte, sagen Ciao, wir geniessen nochmals jede Berührung, jede Sekunde, jeden Kuss. Und wir haben Tränen, sind jedoch nicht traurig. Wir verlieren nichts.
Die Liebe geht nur schlafen.
Sie wacht wieder auf. Genauso schön.
Was ist es, was uns so fasziniert? Jeden Abend wieder, wenn nicht dicke Wolken alles verhüllen. Aber in diesem endlosen Sommer oft und überall, auch jetzt wieder. Es wäre eigentlich Herbst, es ist mitte Oktober, aber wir fühlen uns immer noch sommerlich, im Süden auf der Insel Mallorca.
Wir bleiben abends stehen, schauen zu, überwältigt. Ein Ahhh und ohhh, sagen oder denken wir, zumindest. Bleiben am Ufer und schauen hinaus zum Horizont. Oder halten den Moment fest mit unserem Taschenfotoapparat.
Es sind die Farben. Das Gelbliche, das langsam golden wird, das Orange, das sich ins Rot verwandelt. Und alles spiegelt sich im Blau, das auch immer wieder ein anderes Blau ist, im Meer, begleitet vom Rauschen der Wellen.
Poesie am Himmel.
Doch es ist mehr als das.
Da vergeht etwas, es verschwindet etwas, es verabschiedet sich etwas von uns. Es sagt Tschüss. Auf die schönste Art, ganz langsam, lieblich, sanft. Und wir wissen: Bald ist es nicht mehr da. Die letzten Töne eines Liedes. Die Nacht kommt. Der Himmel, die Welt wird dunkel.
Es ist still.
Doch wir wissen auch: Es ist nicht für immer. Das Vergängliche ist ohne Angst vor dem Verlust. Am nächsten Tag ist alles wieder da, so, wie es war. Die Sonne, das Licht, die Wärme, alles zurück. Und am Abend wiederholt es sich.
Irgendwie ist es wie in der schönsten Liebe: Wir, zwei Verliebte, sagen Ciao, wir geniessen nochmals jede Berührung, jede Sekunde, jeden Kuss. Und wir haben Tränen, sind jedoch nicht traurig. Wir verlieren nichts.
Die Liebe geht nur schlafen.
Sie wacht wieder auf. Genauso schön.
*Dieser Text erschien zuerst auf Facebook
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