Ein Anruf von Papst Franziskus
Der Papst und der Fussballgott: Franziskus und Diego Maradona. Auf meinem Handy leuchtet manchmal «Anonym» auf. Ich weiss dann ziemlich sicher, wer mich sucht. Auch «Unbekannter Anrufer» heisst es manchmal. Aber da habe ich keine Ahnung, und solche Anrufe ignoriere ich, es dürfte bestimmt ein Callcenter sein, das nur irgendetwas, Wein, eine Zeitung oder eine Versicherung, verkaufen will. Leuchtet jedoch «Anonym» auf, dann ist es ein Anrufer aus dem Ausland, ich kenne ihn, «Hallo …», sage ich dann – ich verschweige hier natürlich den Namen, er will ja anonym bleiben. Eine Geschichte kürzlich in der stets schönen «Streiflicht»-Kolumne auf der Frontseite der «Süddeutschen Zeitung» hat mich auf dieses Thema gebracht. Es ging darin wieder einmal um Papst Franziskus, der gerne telefoniert und schon viele mit seinen Anrufen überrascht hat. Diesmal soll er die Nummer von seinem geistlichen Freund Miguel Dominguez Garcia in Mexico-City gewählt haben, dummerweise war der gerade an seiner ...