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Verliebt auf Hydra!

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Blog-Nr. 484 Verliebt. Eine Frau seit 30 Jahren immer wieder mal irgendwo gesehen. Nie mit ihr geredet. Nie berührt. Nur immer wieder geträumt von ihr.  So war es. Mit diesem Ort. Dieser kleinen Insel. Und der Geschichte zu dieser Insel. Die auch mit einer Liebe zu tun hat. Mit der Liebe, die Leonard Cohen dort fand, mit seiner Marianne. Sie hielt nicht ewig. Aber sie war eine Liebe fürs Leben. «So long, Marianne». Deshalb nach den Texten noch diese Fotogeschichte. In 28 Bildern. Über Hydra. Mit der Ankunft in Athen und dort dem Ende der Reise.   1. Damals, Leonard Cohen und seine Marianne im Hafen von Hydra 2. Athen: Die Insel ist nahe 3. Noch eine Ecke mit der Fähre 4. Schöner als im Traum 5. Die erste Katze (von ganz vielen) 7. Der erste Esel (von vielen)   8. The Pirate Bar, wo auch Cohen immer sass 9. Und abends manchmal Gitarre spielte 10. Seine Gasse hoch oben 11. Und dann: Das Haus von Cohen 12. Sein Film, im Freiluftkino 13. Und immer wieder Katzen 14./15. Und si...

Kaffee in Cafés

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Blog-Nr. 373 Fotos zu einem Jahr - und ein Lied Ich könnte ja zu Hause. Die rote Nespresso-Maschine steht bereit, fleht vielleicht gar darum, bedient zu werden. Bleib doch hier. Bei mir. Es ist so ruhig in der Wohnung und du kannst auch Musik hören zum ersten Schluck, Leonard Cohen oder Bruce Springsteen, vielleicht besser ihn, seine Lieder geben Energie, Cohen macht melancholisch. Niemand stört hier bei mir. Ich tue es nicht. Muss raus, anderswo wach werden, irgendwohin, meistens ins Totò im Seefeld, diesem schönen Lokal. Es zieht mich hierher, nicht nur, meistens aber, im Sommer besonders. Die rote Vespa hat draussen ihren Stammplatz, ich drinnen meinen Stammtisch, und das ist jener, der frei ist oder irgendwann wird, zum ersten Kaffee des Tages, einem Espresso, schwarz, mit einem Glas Wasser, meistens gefolgt von einer Latte Macchiato, auch ohne Zucker. Kein Gipfeli. Und hier kann man noch lesen, auf Papier, die NZZ und den Tagi, es hat mehrere, sie sind aber so begehrt, dass man m...

Überschattet

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Blog-Nr. 357    Die WM in Küsnacht Es liegt ein dunkler Schatten über dieser Rad-WM. Eine junge Frau starb, sie hatte ein ganzes Leben noch vor sich und vielleicht eine grosse Karriere, sie war erst 18. Muriel Furrer stürzte auf einer steilen Abfahrt und auf nassem und rutschigem Boden in einem Waldstück auf der Schmalzgruebstrasse oberhalb der Küsnachter Allmend. Es war am Donnerstagmittag dieser Woche. «Wir verlieren eine warmherzige und wunderbare junge Frau, die immer ein Lächeln auf ihrem Gesicht hatte», schrieb Swiss Cycling Jetzt ist von dieser Weltmeisterschaft, die ein Radfest hätte sein sollen, dieser tragische Unfall im Kopf. Auch in Küsnacht. Und damit auch als Schatten über all den Bildern von dieser Woche. Irgendwo im Dorf und irgendwann bei diesen vielen Rennen. Momentaufnahmen. Die WM hatte nicht nur mit diesem schrecklichen Unfall seine Schattenseiten. Einige nervten sich. Weil sie sich nicht wie gewohnt bewegen konnten. Weil Teile der Stadt und einige Dörfer ...