«Mir isch glich»
Blog-Nr. 361 Ein Filmtipp Zum Glück gibt es noch Kinos. Hingehen und zwei Stunden lang durch nichts abgelenkt sein, nur dasitzen und auf die Leinwand schauen, an einem solch trüben und grauen Herbstnachmittag, trüber kann er eigentlich gar nicht sein, aber irgendwie doch poetisch und schön, so scheint es wenigstens, wenn man wieder hinausgeht, der Himmel ist immer noch grau, die Menschen hetzen durch die Gassen der Altstadt. Aber es waren eben zwei poetische Stunden. Zum Schmunzeln, zum Lachen, zum Nachdenken, zum, ja auch, Glücklichsein, wegen kleinen Dingen, menschlichen Situtionen und zuletzt auch der traurigen Erkenntnis: Die Welt hat zu wenig von ihnen, es fehlen heute die Clowns. Der letzte grosse, der uns zum Lachen und zum Lächeln brachte, ist vor bald einem Jahr gestorben, 72-jährig: Gaston Häni oder eben nur Gaston , der dumme August mit dem, wenn er lacht, breiten Mund, der Fistelstimme und dem faltigen Gesicht, dem viel zu weiten Schlabberanzug und den au...