Grönemeyern
Blog-Nr. 458 Er hüpft. Er schreit. Er redet. Er rennt. Er singt. Er geniesst. Er tanzt. Er quiekt. Er wedelt. Er spielt. Er grölt. Er flitzt. Er twistet. Er dirigiert. Er stampft. Er jodelt. Er schauspielert. Er taumelt. Er klatscht. Er säuselt. Er brüllt. Er lebt (intensiv). Er grönemeyert. Und es war wunderbar. Nach 100 Minuten ging Herbert Grönemeyer am Sonntagabend von der Bühne, die mitten im Zürcher Hallenstadion aufgebaut war, kam zurück, ging wieder, kam wieder zurück, und am Ende waren es fast drei Stunden. Im letzten Lied sang und sprach er vom Mond, der aufgegangen ist, «macht, was ihr wollt, schläft später gut/Vielen herzlichen Dank» heisst es darin, «Tschüss» das letzte Wort. Die Menschen gingen, wohl viele summend, hinaus in die nass-kalte Nacht, es war fast Neumond, kurz nach 23 Uhr. Ein Zähler hätte bei Grönemeyer wohl zwanzig- oder mehr tausend Schritte angezeigt, fast ständig war er unterwegs, und man fragt sich, wie schafft er das, diese Kondition, diese Energie? Am ...