Schwitzen mit den Hosen
Blog-Nr. 486 24 Stunden zuvor versank Zürich im Wasser. War es abends um acht dunkel und der Himmel schwarz, und die Welt schien unterzugehen, nichts ging mehr in der Stadt. Und jetzt ist er nur blau, brennt die Sonne vom Himmel, über 30 Grad noch, jeder Schritt ein Kampf gegen den Schweiss. Und wir tanzen und hüpfen und springen und wippen. Wir singen oder johlen oder summen oder grölen auch. Und vor allem schwitzen wir. Sind nass. Nicht, weil es regnet, wir sind pflotschnass von diesem Gewitter da vorne im Stadion bei brütender Hitze. Von diesen Liedern, der Musik, von den lauten Tönen, dem Geschrei, manchmal wie ein Motor, der aufheult, wie ein wilder Sturm, sie ballern auf der Bühne, schiessen aus allen Rohren, es knallt, aber dann gibt es auch immer wieder die leisen Momente. Punk, Rock und Poesie. Mit Songs von früher und neuen. Mit Texten wie diesen: «Ich soll dich grüssen von den Anderen / Sie denken alle noch ganz oft an dich / Und dein Garten, es geht ihm wirklich gut / Obwoh...