Auf Leonards Spuren
Blog-Nr. 482 Mit dem Gefühl durch die engen Gassen gelaufen, immer wieder die Treppen, die vielen, vielen hoch, er komme gleich um die Ecke, mit seiner Gitarre umgehängt, vielleicht gar spielend und singend, oder dann Händchen haltend mit seiner Marianne und verliebten Blicken. Oder er sitze unten am Hafen, in der Taverne O Pirates, wo er oft sass, manchmal spielte, manchmal etwas aufschrieb, spät nachts Ouzo trank, oder im Café O Katsikas, so hiess es früher, es soll einst auch ein Lebensmittelgeschäft gewesen sein, hier hatte er seine Marianne erstmals gesehen, diese schöne blonde Norwegerin. Und sich sogleich verliebt. So flaniere ich durch Hydra, und als ich ankam vor ein paar Tagen, war es wie ein nach-Hause-kommen, obwohl es noch nie ein Zuhause war, aber die Bilder im Kopf, alles, was ich gelesen und gehört hatte – und es war viel –, es war genauso. Hydra ist wie ein riesiges Gemälde. Und eben hier wegen ihm, und jetzt mit dem Gefühl, er sei doch immer noch auf der Insel, o...