Per favore, Roma!
Blog-Nr. 487 Ein Blumenstrauss liegt auf ihr, ein grosser, es sind wunderbare Rosen. Und ich wundere mich. Und erschrecke dann, als ich auf ihr sitze. Sie beginnt zu reden, deutlich hörbar, ich sehe mich um, denke, die Stimme komme vielleicht aus dem nahen Fenster oder von hinter mir; hört man auf einem Ohr nicht mehr so gut, weiss man oft nicht, woher die Stimmen kommen. Sie kommt aus ihr. «Ich will nach Rom», sie sagt: «Roma» , und sie wolle sofort gehen, möglichst gleich abfahren. Und sie sagt noch: «Du warst auch auf deinem Sehnsuchtsort Hydra, ich darf auch meinen haben, und jetzt spricht sie italienisch: «Per favore, per favore a Roma, partiamo!» Ich weiss immer noch nicht, woher die Stimme kommt, aber es gibt keinen Zweifel, sie ist es, die zu mir redet, und obwohl ihre Stimme lieblich ist, scheint sie keinen Widerspruch zu dulden. Und, sagt sie nun, sie habe auf Google Maps bereits alles angesehen, auch mit KI korrespondiert, knapp 900 Kilometer seien es, 18 Stunden reine Fahrz...