Ancillo Canepa: «Heliane, wir müssen reden»
Blog-Nr. 456
Die Ein-Mann-Redaktion vom Blog «Wieder im Auge» bekam eine anonyme Mail zugeschickt, angehängt ist ein File mit einer Tonband- und, was besonders erstaunt, auch Filmaufzeichnungen, ziemlich wacklig. Es ist ziemlich brisant, ein Protokoll eines Gesprächs in der Familie Canepa am grossen Familientisch in ihrem Haus in Wädenswil. Einmal sieht man an der Wand eine Uhr, sie zeigt 20.15 Uhr, das Präsidentenpaar muss eben vom Spiel in Basel zurückgekommen sein.
Man hört Gläser klingen, ein kurzes «Prost» von ihr, wenig freundlich, er schweigt, einmal ruft er «Chilla», es tönt lieb, sie ist eine von zwei Schäferhunden Canepas. Man sieht es auf dem Bild nicht klar, aber Chilla liegt offenbar vor einem Stück Rinderfilet, es sieht edel aus, auf dem Boden.
Die Ein-Mann-Redaktion fragte KI, wie es möglich sein könnte, dass so eine Aufzeichnung gemacht wurde. KI antwortete, denkbar sei, dass Milos Malenovic, der entlassene Sportchef, dahinter stecken könnte, er habe möglicherweise der Hündin, mit der er manchmal auf der Allmend spazieren ging, ein kleines Aufnahmegerät hinter das Ohr gesteckt.
Die Aufzeichnung dauert nur drei Minuten, dann bricht sie ab.
Ancillo Canepa: «Heliane, wir müssen reden.»
Heliane: «Es ist bitter, wieder ein Tor in letzter Minute gegen Basel.»
Ancillo (sagt nichts, zündet seine Tabakpfeife an, einen Moment lang sieht man auf der Filmaufzeichnung nichts mehr).
Heliane (wischt mit der Hand den Rauch weg): Cillo, worüber müssen wir reden?»
Ancillo: «Über ihn.»
Heliane: «Cillo, bitte, nicht über Milos, den haben wir ausbezahlt, ich will diesen Namen nicht mehr hören, er hat uns viel, viel Geld gekostet, du weisst es.»
Ancillo: «Ich weiss, sechsstellig.»
Ancillo: «Einer ist im Moment die allerbeste, die XXL-Lösung (Cillo wiederholt, klopft mit der Hand auf den Tisch), eine XXXX-Lösung, wir brauchen einen, der die Spieler in dieser heiklen Phase motiviert, sie emotional antreibt, der eine positive Ausstrahlung hat.»
Heliane: «Das hat doch Dennis Hediger.»
Ancillo: «Nicht mehr, er hat ein Verlierer-Gesicht.»
Heliane (ungeduldig): «Sag den Namen!»
Ancillo: (laut) «Ludo!»
Heliane (schüttelt den Kopf, schenkt sich nochmals Wein ein, ihm nicht): «Ludovic Magnin, dein Ziehsohn. Du hattest bei ihm seinerzeit ohne meine Zustimmung den Vertrag grundlos verlängert und ihn dann drei Monate später doch fortgeschickt.»
Dann bricht die Aufzeichnung ab. Man hörte noch, wie Gläser zerbrechen und eine Flasche auf den Boden fällt. Chilla springt erschreckt auf, lässt das Filet liegen, und verliert dabei offenbar das Mikrofon am Ohr.
Die Ein-Mann-Redaktion vom Blog «Wieder im Auge» bekam eine anonyme Mail zugeschickt, angehängt ist ein File mit einer Tonband- und, was besonders erstaunt, auch Filmaufzeichnungen, ziemlich wacklig. Es ist ziemlich brisant, ein Protokoll eines Gesprächs in der Familie Canepa am grossen Familientisch in ihrem Haus in Wädenswil. Einmal sieht man an der Wand eine Uhr, sie zeigt 20.15 Uhr, das Präsidentenpaar muss eben vom Spiel in Basel zurückgekommen sein.
Man hört Gläser klingen, ein kurzes «Prost» von ihr, wenig freundlich, er schweigt, einmal ruft er «Chilla», es tönt lieb, sie ist eine von zwei Schäferhunden Canepas. Man sieht es auf dem Bild nicht klar, aber Chilla liegt offenbar vor einem Stück Rinderfilet, es sieht edel aus, auf dem Boden.
Die Ein-Mann-Redaktion fragte KI, wie es möglich sein könnte, dass so eine Aufzeichnung gemacht wurde. KI antwortete, denkbar sei, dass Milos Malenovic, der entlassene Sportchef, dahinter stecken könnte, er habe möglicherweise der Hündin, mit der er manchmal auf der Allmend spazieren ging, ein kleines Aufnahmegerät hinter das Ohr gesteckt.
Die Aufzeichnung dauert nur drei Minuten, dann bricht sie ab.
Ancillo Canepa: «Heliane, wir müssen reden.»
Heliane: «Es ist bitter, wieder ein Tor in letzter Minute gegen Basel.»
Ancillo (sagt nichts, zündet seine Tabakpfeife an, einen Moment lang sieht man auf der Filmaufzeichnung nichts mehr).
Heliane (wischt mit der Hand den Rauch weg): Cillo, worüber müssen wir reden?»
Ancillo: «Über ihn.»
Heliane: «Cillo, bitte, nicht über Milos, den haben wir ausbezahlt, ich will diesen Namen nicht mehr hören, er hat uns viel, viel Geld gekostet, du weisst es.»
Ancillo: «Ich weiss, sechsstellig.»
Heliane (ungeduldig): «Über wen denn?»
Ancillo: «Über unseren Trainer.»
Heliane: «Du wolltest ihn unbedingt.»
Ancillo: «Du weisst genau, dass Milos uns ihn ...»
Heliane (unterbricht ihn): «Hör auf mit diesem Namen, bitte!»
Ancillo: «Aber mit Dennis Hediger geht es nicht mehr, das siehst du selber, wir verlieren mit ihm nun achtmal in 14 Spielen. Jetzt gegen Winterthur, Luzern, GC, wenn wir diese Spiele auch verlieren, dann droht der Abstieg.»
Heliane (schweigt lange, zündet jetzt auch eine Zigarette an): «Und was schlägst du vor?»
Ancillo: «Wir holen ihn zurück.»
Heliane: «Wen?» (nach einer Pause, das Wohnzimmer ist wieder vernebelt) «Du hast schon von so vielen gesagt, sie seien die besten Trainer für unseren Klub.»
Heliane: «Du wolltest ihn unbedingt.»
Ancillo: «Du weisst genau, dass Milos uns ihn ...»
Heliane (unterbricht ihn): «Hör auf mit diesem Namen, bitte!»
Ancillo: «Aber mit Dennis Hediger geht es nicht mehr, das siehst du selber, wir verlieren mit ihm nun achtmal in 14 Spielen. Jetzt gegen Winterthur, Luzern, GC, wenn wir diese Spiele auch verlieren, dann droht der Abstieg.»
Heliane (schweigt lange, zündet jetzt auch eine Zigarette an): «Und was schlägst du vor?»
Ancillo: «Wir holen ihn zurück.»
Heliane: «Wen?» (nach einer Pause, das Wohnzimmer ist wieder vernebelt) «Du hast schon von so vielen gesagt, sie seien die besten Trainer für unseren Klub.»
![]() |
| Dennis Hediger: 8 Niederlagen in 14 Spielen mit dem FCZ |
Ancillo: «Einer ist im Moment die allerbeste, die XXL-Lösung (Cillo wiederholt, klopft mit der Hand auf den Tisch), eine XXXX-Lösung, wir brauchen einen, der die Spieler in dieser heiklen Phase motiviert, sie emotional antreibt, der eine positive Ausstrahlung hat.»
Heliane: «Das hat doch Dennis Hediger.»
Ancillo: «Nicht mehr, er hat ein Verlierer-Gesicht.»
Heliane (ungeduldig): «Sag den Namen!»
Ancillo: (laut) «Ludo!»
Heliane (schüttelt den Kopf, schenkt sich nochmals Wein ein, ihm nicht): «Ludovic Magnin, dein Ziehsohn. Du hattest bei ihm seinerzeit ohne meine Zustimmung den Vertrag grundlos verlängert und ihn dann drei Monate später doch fortgeschickt.»
Dann bricht die Aufzeichnung ab. Man hörte noch, wie Gläser zerbrechen und eine Flasche auf den Boden fällt. Chilla springt erschreckt auf, lässt das Filet liegen, und verliert dabei offenbar das Mikrofon am Ohr.
Nächste musikalische Lesungen:
1. März, 11 Uhr Immobilienwerkstatt, Küsnacht
Anmeldungen:
fredy.wettstein@gmail.com
23. Mai, 18 Uhr, Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten
Anmeldungen:
Wer nachher Essen mag (sehr zu empfehlen)
Meine Webseite
zum Blog, mit immer
wieder neuen Fotos und Tipps
Den Blog «Wieder im Auge»
kostenlos abonnieren oder
auf Facebook folgen und lesen. 

Kommentare
Kommentar veröffentlichen