Schwarz-weiss
Blog-Nr. 470
Es geht nicht um die Frage, ob es richtig war, Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer zu entlassen (es gab, nach allem, keine andere Möglichkeit mehr).
Es geht nicht um die Frage, wie schlimm es ist, dass der grundsätzlich sich-nicht-impfen-wollende-Fischer dieses gefälschte Covid-Zertifikat damals erkauft hatte (er hätte andere Möglichkeiten gehabt, nach Peking zu olympischen Winterspielen zu gehen).
Es geht nicht um die Frage, welche Rolle der Verband spielte (eine nicht sehr glückliche).
Es geht nicht um die Frage, welche Rolle dieser SRF-Journalist spielte (eine fragwürdige).
Es geht nicht um die Frage, weshalb Fischer dieses amateur- und unvorteilhafte Video als Erklärung in die Welt setzte (völlig unnötig).
Es geht nur um das: Ein Mensch, in diesem Fall ein Eishockeytrainer mit grossen Qualitäten, mit grossen Erfolgen, der immer auch gelobt und bewundert wurde, weil er andere Wege geht, weil er nonkonform ist, weil er zu vielem im Leben eine andere Sichtweise hat, wird von einem Tag auf den anderen, innert Sekunden, heruntergerissen vom Podest, auf den ihn die Medien gehoben haben.
Schwarz-weiss, wieder einmal. Dabei wäre grau auch hier die richtige Farbe, weil hinterfragen die bessere Reaktion gewesen wäre als gleich zu (ver)urteilen.
Auch wenn am Ende das gleiche Resultat herausgekommen wäre. Weil Fischer diesen Fehler machte. Damals. Und er sich bei diesem Mittagessen nichtsahnend zu stark und sicher fühlte.
Weil er eben längst auf dieses Podest gehoben worden war.
Es geht nicht um die Frage, wie schlimm es ist, dass der grundsätzlich sich-nicht-impfen-wollende-Fischer dieses gefälschte Covid-Zertifikat damals erkauft hatte (er hätte andere Möglichkeiten gehabt, nach Peking zu olympischen Winterspielen zu gehen).
Es geht nicht um die Frage, welche Rolle der Verband spielte (eine nicht sehr glückliche).
Es geht nicht um die Frage, welche Rolle dieser SRF-Journalist spielte (eine fragwürdige).
Es geht nicht um die Frage, weshalb Fischer dieses amateur- und unvorteilhafte Video als Erklärung in die Welt setzte (völlig unnötig).
Es geht nur um das: Ein Mensch, in diesem Fall ein Eishockeytrainer mit grossen Qualitäten, mit grossen Erfolgen, der immer auch gelobt und bewundert wurde, weil er andere Wege geht, weil er nonkonform ist, weil er zu vielem im Leben eine andere Sichtweise hat, wird von einem Tag auf den anderen, innert Sekunden, heruntergerissen vom Podest, auf den ihn die Medien gehoben haben.
Schwarz-weiss, wieder einmal. Dabei wäre grau auch hier die richtige Farbe, weil hinterfragen die bessere Reaktion gewesen wäre als gleich zu (ver)urteilen.
Auch wenn am Ende das gleiche Resultat herausgekommen wäre. Weil Fischer diesen Fehler machte. Damals. Und er sich bei diesem Mittagessen nichtsahnend zu stark und sicher fühlte.
Weil er eben längst auf dieses Podest gehoben worden war.
Nächste musikalische Lesungen:
23. Mai, 18 Uhr, Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten
Anmeldungen (es hat noch einige Plätze):
Wer nachher Essen mag (sehr zu empfehlen)
29. November, 11 Uhr, Wieder Immobilienwerkstatt, Küsnacht
Anmeldungen
fredy.wettstein@gmail.com
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