13 Gebote am 13.
Blog-Nr. 448
Mit 96 blickt man zurück, erinnert sich, was war, was hat dieser Mensch hinterlassen, welche Spuren, was hat er uns mit auf den Weg gegeben. Bei jungen Menschen denkt man, was hätten sie noch alles erreichen können, was wäre aus ihnen geworden, was hätten sie uns zeigen können.
Es ist eine andere Trauer.
An diesem Dienstag, der Schnee schmilzt unter der Sonne, es ist ein Tag im Januar mit zarten Gefühlen an den Frühling, gedenkt Zürich Sven Hotz, der am 7. Dezember gestorben ist. Draussen vor der Kirche St. Peter in der Altstadt hängt an einer Hauswand ein übergrosses, von der Letzigrund-Südkurve gemaltes Porträt, die Sonne scheint drauf, und drinnen im Gotteshaus kommen über 700 zusammen, um sich von ihm zu verabschieden.
Pfarrer Andrea Bianca aus Küsnacht liest seinen Lebenslauf vor. Ein reich erfülltes Leben. Was davon lebt weiter? Was bleibt? fragt er. Wie kann das Lebenswerk von Sven Hotz in unseren eigenen Lebenswerken weiterwirken? Bianca versucht es mit 10 Geboten. Nicht mit den bekannten aus der Bibel. Sondern mit 10 Geboten aus dem Leben von Sven Hotz. So erinnert er sich an ihn, führt uns den Menschen Sve Hotz nochmals vor Augen, was ihm wichtig war, als Präsident des FC Zürich, als selbständiger Unternehmer, als Familienvater.
1. Gib nicht auf, «nöd luggla», halte die Treue – wie die Hymne des FCZ «nie usenand ga» sagt.
2. Hoffe auf Besserung – denn wie Sven Hotz einmal selber sagte: «Was wäre der Fussball ohne Hoffnung?»
3. Wenn einer keinen vollen Einsatz zeigt, dann stell dir vor, wie du ihn «am liebsten ungespitzt in den Boden hauen» würdest (was Hotz manchmal sagte, wenn er mit dem Einsatz eines Spielers unzufrieden war).
4. Steh zu deinen Fehlern oder einer Fehleinschätzung – übernimm die Verantwortung dafür und sei loyal (selbst wenn andere bereit sind, für dich die Verantwortung zu übernehmen).
5. Halte deine Versprechen – denn auf das Wort von Hotz war Verlass (so hatte Hotz auch sein Versprechen gehalten, als niemand den FCZ übernehmen wollte, wurde er Präsident und hielt den Club über Wasser).
6. Wenn es Probleme gibt, sprich sie mit allen Beteiligten offen und direkt an – und sei dabei auch bereit Kompromisse zu machen.
Es ist eine andere Trauer.
An diesem Dienstag, der Schnee schmilzt unter der Sonne, es ist ein Tag im Januar mit zarten Gefühlen an den Frühling, gedenkt Zürich Sven Hotz, der am 7. Dezember gestorben ist. Draussen vor der Kirche St. Peter in der Altstadt hängt an einer Hauswand ein übergrosses, von der Letzigrund-Südkurve gemaltes Porträt, die Sonne scheint drauf, und drinnen im Gotteshaus kommen über 700 zusammen, um sich von ihm zu verabschieden.
Pfarrer Andrea Bianca aus Küsnacht liest seinen Lebenslauf vor. Ein reich erfülltes Leben. Was davon lebt weiter? Was bleibt? fragt er. Wie kann das Lebenswerk von Sven Hotz in unseren eigenen Lebenswerken weiterwirken? Bianca versucht es mit 10 Geboten. Nicht mit den bekannten aus der Bibel. Sondern mit 10 Geboten aus dem Leben von Sven Hotz. So erinnert er sich an ihn, führt uns den Menschen Sve Hotz nochmals vor Augen, was ihm wichtig war, als Präsident des FC Zürich, als selbständiger Unternehmer, als Familienvater.
1. Gib nicht auf, «nöd luggla», halte die Treue – wie die Hymne des FCZ «nie usenand ga» sagt.
2. Hoffe auf Besserung – denn wie Sven Hotz einmal selber sagte: «Was wäre der Fussball ohne Hoffnung?»
3. Wenn einer keinen vollen Einsatz zeigt, dann stell dir vor, wie du ihn «am liebsten ungespitzt in den Boden hauen» würdest (was Hotz manchmal sagte, wenn er mit dem Einsatz eines Spielers unzufrieden war).
4. Steh zu deinen Fehlern oder einer Fehleinschätzung – übernimm die Verantwortung dafür und sei loyal (selbst wenn andere bereit sind, für dich die Verantwortung zu übernehmen).
5. Halte deine Versprechen – denn auf das Wort von Hotz war Verlass (so hatte Hotz auch sein Versprechen gehalten, als niemand den FCZ übernehmen wollte, wurde er Präsident und hielt den Club über Wasser).
6. Wenn es Probleme gibt, sprich sie mit allen Beteiligten offen und direkt an – und sei dabei auch bereit Kompromisse zu machen.
7. Setz dich auf den Stuhl deines Gegenübers – so verstehst du seine Argumente besser und behandelst Menschen so wie du selbst behandelt werden willst (unabhängig von ihrem sozialen Status).
8. Glaube an das Gute im Menschen – sei grosszügig mit anderen und bescheiden mit dir selbst.
9. Tanze in deinem ganz eigenen Stil und zeige damit deine Freude, wenn der Erfolg sich einstellt – denn Sven Hotz wusste: «Morgen ist wieder Alltag und der bringt auch wieder Sorgen.»
9. Tanze in deinem ganz eigenen Stil und zeige damit deine Freude, wenn der Erfolg sich einstellt – denn Sven Hotz wusste: «Morgen ist wieder Alltag und der bringt auch wieder Sorgen.»
10. Handle jeden Tag so, dass du abends mit einem guten Gewissen ins Bett gehen kannst.
In einer Schweigeminute konnten die Anwesenden diese Gebote zu ihren eigenen machen. Bei manchen veränderte sich der Gesichtsausdruck. Es schien, als verwandle sich die Traurigkeit über den Tod von Hotz in Dankbarkeit für das, was er uns hinterlässt.
Am Ende der Gedenkfeier sprach Bianca den Segen mit drei weiteren Geboten. Es waren Werte, mit denen Sven Hotz einmal seinen Erfolg begründet hatte:
In einer Schweigeminute konnten die Anwesenden diese Gebote zu ihren eigenen machen. Bei manchen veränderte sich der Gesichtsausdruck. Es schien, als verwandle sich die Traurigkeit über den Tod von Hotz in Dankbarkeit für das, was er uns hinterlässt.
Am Ende der Gedenkfeier sprach Bianca den Segen mit drei weiteren Geboten. Es waren Werte, mit denen Sven Hotz einmal seinen Erfolg begründet hatte:
11. Disziplin
12. Arbeitsmoral
13. Vernunft.
Dreizehn Gebote also, 13, die Zahl, die für Unglück steht – aber auch für Glück. Im Leben von Sven Hotz war es Sonntag, der 13. Mai 2006, als der FC Zürich in Basel durch das Tor in der 93. Minute Meister wurde. Und Sven Hotz spät nachts auf dem Balkon des Volkshaus am Helvetiaplatz tanzte. Den Sven-Hotz-Tanz.
Auch das war allen im Kopf, an diesem 13. Januar 2026.
Nach der Tragödie im Wallis war die Zahl 40 im Kopf, wie 13 auch eine biblische Zahl; 40 Menschen, die meisten zwanzig und jünger, die qualvoll sterben mussten, die Zahl 40, die aber für mehr als die Trauer in Crans-Montana stehen soll, sondern für das Leid überall in der gegenwärtigen Welt (Trauer).
Die Zahl 13 bei Sven Hotz steht für ein Lebenswerk, das weiter lebt. In unserem Leben. «You’ll never walk alone – nie usenand ga», es war das letzte Lied in der Kirche St. Peter.
Siehe auch:
Den Blog «Wieder im Auge»
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