Zwischen Krieg und Frieden
Blog-Nr. 449 Pippo Pollina mit seiner neuen Tour « Fra guerra e pace»* Es war wie damals, mitte der achtziger Jahre, als er es nicht mehr ausgehalten hatte, in seinem Palermo in Sizilien, und er von der Mafia und der Korruption in der Stadt flüchtete: Pippo Pollina, inzwischen 62, ist wieder der Strassenmusikant, wie damals in den Städten quer in Europa, auch in Zürich, im Niederdorf, nur er und seine Gitarre, Lieder singend, Leute legten Münzen oder Noten in eine Schachtel. Pippo Pollina mir Gitarre im Kaufleuten So betritt er an diesem Mittwoch und Donnerstag zweimal das Kaufleuten, läuft durch den Saal, von ganz hinten nach vorne zur Bühne, inmitten der Zuschauer, nur er und die Gitarre, singt «A mani basse», seine Hommage an Muhammad Ali, den er so bewundert. Er beschreibt im Lied die Künstler, die Hoffnung verbreiten sollen in Zeiten, in denen Politiker versagen. Ein starkes Lied, eines von vielen von Pollina, der seit mehr als 30 Jahren im Zürcher Seefeld lebt. U...